Musik gegen Windmühlen - aus Chemnitz

Programme

Ein Licht vom Rand der Seele
Konzert mit antifaschistischen Texten und Liedern

Mauthausen-Mahnmal Père Lachaise

Mauthausen-Mahnmal auf dem Pariser
Friedhof Père Lachaise

In seinen Konzerten geht es dem Trio QUIJOTE nicht nur um ästhetische Interpretationen von Liedern, sondern eben auch um Inhalte. Die Texte und Lieder spiegeln immer Haltungen zu gesellschaftlichen und politischen Themen wider. Gemeinsam mit dem Zuhörer werfen sie Fragen auf, die manchmal unbeantwortet bleiben.

Sabine Kühnrich, Ludwig Streng und Wolfram Hennig-Ruitz verstehen sich als politische Künstler. In dem Programm "Ein Licht vom Rand der Seele" setzen sie sich mit Gewalt auseinander; mit Situationen, die dahin führen; mit Alternativen zur Gewalt; mit gesell­schaft­lichen Umbrüchen und mit Empfindungen und Zweifeln, die uns in dieser Gesellschaft –manchmal auch satirisch– reflektieren. Und natürlich fehlt auch nicht der Blick auf die Geschichte, z.B. 2. Weltkrieg, Mauthausen:

Als der griechische Autor Iacovos Kambanellis die Tortur des Konzentrationslagers Mauthausen überstanden hatte, legte er in Gedichten Zeugnis ab über das Erlebte. Sein Landsmann, der Komponist Mikis Theodorakis –der selbst gegen die deutschen Besatzer gekämpft hatte– vertonte diese Gedichte. Sie wurden als "Mauthausen-Zyklus" weltbekannt.

 

Eine nicht alltägliche, aber wirksame Konzerterfahrung: Kunst als Ausdruck gelebten Antifaschismus

Sabine in Berlin

Sabine © Gabriele Senft

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