Musik gegen Windmühlen

Donnerstag, 07. April 2022, 18 Uhr
Industriemuseum, Zwickauer Str. 119, 09112 Chemnitz

Ausstellungseröffnung
"Tabakrausch an der Elbe. Geschichten zwischen Orient und Okzident"

Musikalische Ausgestaltung.

Besuch nur auf Einladung.

Samstag, 7. Mai 2022, 19.30 Uhr
Besenbinderhof, Besenbinderhof 60, 20097 Hamburg

Fotografin: Gabriele Senft

Ein Licht vom Rand der Seele

Konzert mit QUIJOTE

Sabine Kühnrich - Gesang, Querflöte
Ludwig Streng - Gesang, Piano

Am Vorabend des 8. Mai konzertiert QUIJOTE aus Chemnitz mit einem breiten Spektrum antifaschistischer Lieder. Ludwig Streng hat Autoren wie Stefan Heym und Jura Soyfer vertont. Im künstlerischen Wirken von QUIJOTE nehmen seit über 20 Jahren auch die Lieder von Mikis Theodorakis einen großen Raum ein. Für viele seiner Lieder haben die Künstler deutsche Nachdichtungen geschrieben oder die Nachdichtungen anderer Autoren in ihr Repertoire aufgenommen. Z.B die Lieder aus dem Mauthausen-Zyklus, die die Geschichte des griechischen Autors Iacovos Kambanellis im Konzentrationslager Mauthausen erzählen.

Die Programme von QUIJOTE sind geprägt von inhaltlicher Tiefe und ästhetischer Interpretation. Texte und Lieder werfen Fragen zu gesellschaftlichen und politischen Themen auf, die manchmal auch unbeantwortet bleiben.

Die Künstler waren übrigens die Ersten, die das Lied der Häftlinge des frühen Konzentrationslagers Sachsenburg (vor den Toren von Chemnitz) auf die Bühne gebracht haben.

Eine nicht alltägliche, aber wirksame Konzerterfahrung: Kunst als Ausdruck gelebten Antifaschismus.

Veranstalter: Hamburger Bündnis 8. Mai

Sonntag, 8. Mai 2022, 18 Uhr, Hamburg, Rathausmarkt

Tag der Befreiung: 8. Mai 2022

Kundgebung auf dem Rathausmarkt

Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg!

Lieder gegen das Vergessen

Konzert mit dem Trio QUIJOTE aus Chemnitz

Sabine Kühnrich (Gesang, Querflöte)
Ludwig Streng (Gesang, Piano)
Wolfram Hennig-Ruitz (Gesang, Gitarre)

Veranstalter: Hamburger Bündnis 8. Mai

Dienstag, 17. Mai 2022
Elisenstraße 23, 09111 Chemnitz

STOLPERSTEINVERLEGUNG

für Marie und Josef Spata

Marie Spata wurde am 9.6.1944 wegen "Wehrkraftzersetzung" hingerichtet

 

Historische Daten: Dietmar Wendler

Konzert: QUIJOTE

Im Rahmen des Projekts "Klingende Erinnerungsorte"

Mit freundlicher Unterstützung durch die Stadt Chemnitz, Kulturbetrieb

Sonntag, 22. Mai 2022,16.00 Uhr
Soziokulturelles Zentrum QUER BEET Rosenplatz 4, 09126 Chemnitz

zu Gast in Chemnitz:

Microphone Mafia: Joram Bejarano & Kutlu Yurtseven

 

Ein Zeichen setzen gegen Rassismus und Krieg!

Die Rapband Microphone Mafia erinnert mit Liedern und Texten an

Esther Bejarano, an das Leid von Millionen Menschen,
das ihnen durch Faschismus und Krieg, Vertreibung und
Zwangsarbeit angetan wurde.

Esther Bejarano war als Auschwitz-Überlebende Zeitzeugin der NS-Herrschaft. Ihre Stimme ist im vergangenen Jahr im Alter von 96 Jahren verstummt. Esthers Vermächtnis soll für weitere Generationen gerade in Deutschland lebendig bleiben. Wirkungsvolle Mittel der Erinnerungskultur sind Musik, Lesungen, Bilder und Gespräche. Auch in Chemnitz sind Fremdenhass und gewalttätige Übergriffe wieder gegenwärtig. Die Erinnerungen, das Vermächtnis von Esther Bejarano sind deshalb notwendig. Viele Jahre trat sie mir ihrem Sohn Joram und der Rapband Microphone Mafia auf. Esther wurde nicht müde für Toleranz, Verständnis und Mitmenschlichkeit zu werben. Zur Aufführung kommen deshalb Lieder und Gedichte in Deutsch und Hebräisch, die Esther Bejarano gesungen hatte. Abgerundet wird die Veranstaltung mit einer Ausstellung über das Leben und Wirken Esther Bejaranos.

 

Veranstalter: Klinke e.V. und KleinKunstTheater FATA MORGANA (S. Kühnrich) - Veranstaltung in der Reihe "Dialog der Kulturen" -

Mit freundlicher Unterstützung der Stadt Chemnitz, Kulturbetrieb.

Ein Dank auch an alle anderen Unterstützer. Spenden erbeten.

 

27./28. Mai 2022
Off-Bühne KOMPLEX, Zietenstraße 32, 09130 Chemnitz

Gestaltung: Farbreiz/ Matthias Wagner

WAS FÜR EIN AUFSTAND!

Die Pariser Commune 1871

erzählt in Bildern, Liedern und Geschichten

von QUIJOTE (Sabine Kühnrich, Ludwig Streng, Wolfram Hennig-Ruitz)

und Heda Bayer

Die Pariser Commune hat die Welt 1871 umgekrempelt. Das Volk von Paris nahm sich das Recht, selber über sein Leben zu entscheiden. Brot für alle, Bildung für alle, Menschsein für alle. In Dekreten wurden die Säulen einer neuen Gesellschaft beschrieben, kurz und verständlich für jedermann.

Innerhalb kürzester Zeit wurden soziale Bedingungen geschaffen, die die bisher Mittellosen in den Mittelpunkt der Gesellschaft rückten.

Doch diese gerechte Gesellschaft musste hart auf den Barrikaden und mit Waffen verteidigt werden.

Frankreichs Regierung der "Nationalen Verteidigung" hatte sich mit dem Kriegsgegner Deutschland verbündet und sie nahmen Paris gemeinsam in die Zange.

72 Tage lebte die Pariser Commune. Ihr Ende war grausam und blutig.

Die Erinnerung an sie lebt weiter in vielen Liedern. Einige erklingen an diesem Abend. Sie stammen aus der unmittelbaren Zeit danach und aus unseren Tagen. Zwei werden zum ersten Mal auf Deutsch zu hören sein.

Im Jahr der Pariser Commune gingen in Chemnitz tausende Arbeiter für den 10-Stunden-Arbeitstag auf die Straße. Für sie war der Kampf der Pariser Arbeiterschaft präsent, nicht zuletzt durch den Journalisten Johann Most, der einige Zeit die Redaktion der Freien Presse übernahm.

Und heute? Gibt es noch immer arm und reich, Kriege, Korruption und Politiker, die ihr Mandat missbrauchen. In manchen Schulen hängen noch heute Kruzifixe und Frauen kämpfen immer noch um gleichen Lohn...Vive la Commune!

Eintritt: 15 €, ermäßigt 9 €

Reservierung unter: info@chemnitzkomplex.de

Veranstalter: KleinKunstTheater FATA MORGANA, Sabine Kühnrich

Mit freundlicher Unterstützung der Stadt Chemnitz, Kulturbetrieb.

Für die inhaltliche und sprachliche Begleitung danken wir herzlich:

Dr. Werner Abel/ Prof. Ulrike Brummert, docteur d‘Etat/  Margit Gottwald/ Henry-Martin Klemt/ Prof. Dr. Manfred Neuhaus/ Jörn Richter

Danke für die Unterstützung durch Taupunkt e.V. und Solitär e.V.

Sonntag, 12. Juni 2022, 10 Uhr
ehem. Konzentrationslager Sachsenburg, An der Zschopau 1, 09669 Frankenberg, OT Sachsenburg

Bild: Rolf Steinbach

Sachsenburger Dialog 2022

Erinnern gestern - heute - morgen
Geschichten und Erinnerungsgeschichten zum KZ Sachsenburg

Geschichte in Liedern mit QUIJOTE

Freitag, 24. Juni 2022, 19.30 Uhr
Straßenbahnmuseum Chemnitz, Zwickauer Straße 164, 09116 Chemnitz

Johan Meijer
privat Jos Koning
Fotograf Jörg Seidel
Fotograf: Jörg Seidel

Poesie Europas

Lieder, die über Grenzen gehen

Konzert

mit

Johan Meijer (NL)

Jos Koning (NL)

 

QUIJOTE (D)

Sabine Kühnrich

Ludwig Streng

Wolfram Hennig-Ruitz

Lieder sind vertonte Poesie. Der Niederländer Johan Meijer, sein Kollege Jos Koning und das Chemnitzer Trio QUIJOTE lassen Lieder Grenzen überschreiten: Ländergrenzen, zeitliche und sprachliche Grenzen. Europa ist voller Lieder, die von europäischer Geschichte erzählen, von Aufbrüchen, Zweifeln, Hoffnung und Heimat. Lieder vermitteln Lebensart, erzählen Geschichten, lassen musikalische Traditionen erlebbar machen.

Das Konzert ist das Vorspiel für ein Festival, das wir in den kommenden Jahren entwickeln werden.

Kartenreservierung unter:
sabine.kuehnrich@gmx.de
0177 2231335

Eintritt:
12 €/ ermäßigt 8 €

Gefördert als Mikroprojekt in Vorbereitung der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025
durch die Stadt Chemnitz

Samstag, 25. Juni 2022, 14 Uhr
Straßenbahnmuseum Chemnitz, Zwickauer Straße 164, 09116 Chemnitz

Workshop:

Nachdichtung, Melodik, Liedbegleitung

mit

Diedericke Oudesluijs und Johan Meijer

Das Songwriterduo übersetzt Lieder aus dem europäischen Sprachraum, u.a. aus dem Russischen, Tschechischen und Türkischen ins Niederländische und Deutsche, teilweise mit Unterstützung von Muttersprachlern. Dazu gehört auch das Experimentieren mit Sprache, wobei jedoch der Liedinhalt führend bleibt. 

 

Jos Koning

Vielseitiger Geiger, Komponist und Musikarrangeur, dessen Genre von Klassik bis Hardrock reichen. Im Zusammenspiel mit Johan Meijer vermittelt er auf exzellente Weise, wie man ein Melodieinstrument zur Liedbegleitung einsetzt.

 

Ludwig Streng

Arbeitsschwerpunkt des Sängers und Komponisten ist die Vertonung von Poesie. Für feine Texte erfindet er feine Melodien. Auf dem Klavier begleitet er sich selbst oder andere Sänger. Bei der Bearbeitung der Lieder von Mikis Theodorakis und anderer Künstler hat er viel Erfahrungen bei der Nachdichtung von Poesie und der Umsetzung von Kompositionen gemacht, die nicht seine eigenen sind.

ACHTUNG: Wir bitten um Anmeldung unter sabine.kuehnrich@gmx.de

Wenn Ihr Lieder habt, die im Workshop bearbeitet werden sollen, dann schickt uns an diese Adresse mind. zwei Wochen vorher das Text- und Notenmaterial.

Gefördert als Mikroprojekt in Vorbereitung der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025
durch die Stadt Chemnitz

Sonntag, 26. Juni 2022, Hannover

75 Jahre VVN Niedersachsen

Musikalische Ausgestaltung durch QUIJOTE

Veranstalter:
Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes
Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten
Landesvereinigung Niedersachsen e.V.

1. Juli 2022
Maintal

Ein Geburtstagskonzert. Ganz privat.

Samstag, den 20. August 2022, 19.30 Uhr,
Konventsgebäude am Komturhof Plauen, Schulberg 2, 08523 Plauen

CANTO GENERAL - DER GROSSE GESANG

Text: Pablo Neruda/ Musik: Mikis Theodorakis

in deutscher Sprache und musikalischer Bearbeitung für 3 Stimmen

Trio QUIJOTE

Sabine Kühnrich (Gesang, Flöte)
Ludwig Streng (Gesang, Piano, Bouzouki)
Wolfram Hennig-Ruitz (Gesang, Gitarre)

Nachdichtung: Sabine Kühnrich & Ludwig Streng
Arrangements: Ludwig Streng

 

zum Programm

Sonntag, 21. August 2022, 18.00 Uhr
Konventsgebäude am Komturhof Plauen, Schulberg 2, 08523 Plauen

Nachrichten aus der Küche des Weltgeists

Musikalisch-literarisches Programm mit Texten von Peter Hacks

Gefunden, gesprochen und gesungen von Sabine Kühnrich & Ludwig Streng

Wäre Peter Hacks nicht 2003 gestorben, wäre er 2018 neunzig Jahre alt geworden. Grund genug, sich in die Gedankenwelt eines der wichtigsten deutschen Autoren zu vertiefen. Hacks' ästhetisch höchst anspruchs­volle Texte sind humorvoll, provokant, hin und wieder auch unhöflich. Das machte ihn bekannt, aber nicht allseits beliebt. Doch dem Weltgeist ist längst klar:

Hacks war ein Meister der Sprachkunst, egal, ob er Dramen schrieb, Gedichte, Erzählungen für Kinder oder Essays. Nur manchem Verwalter deutscher Kultur ist die hohe Qualität seiner Literatur noch nicht aufgefallen. Die Ansprüche sind eben verschieden.

Erleben Sie an diesem Abend die Texte eines Autors mit Haltung und Charakter und freuen Sie sich mit den zwei Chemnitzer Akteuren über Hacks' Sprachwitz.