Musik gegen Windmühlen - aus Chemnitz

Termine

Die neue CD ist da!

CD Doch morgen Trio Quijote: Sabine Kühnrich, Ludwig Streng, Wolfram Hennig-Ruitz

DANK
Wir danken sehr herzlich: Frank Blumstein, Dagmar Ranft-Schinke, Uta und Ronald Ballaschk, Matthias Wagner und Carsten Zeise.
Ein besonderer Dank gilt den Dichtern, ohne die diese Lieder nicht entstanden wären.

BESETZUNG QUIJOTE
Sabine Kühnrich (Gesang, Querflöte)
Ludwig Streng (Gesang, Piano, Akkordeon, Gitarre, Sequenzer, Arrangements)
Wolfram Hennig-Ruitz (Gesang, Gitarre, Saxophon)

BESTELLUNG
Sabine Kühnrich & Ludwig Streng
Tel.: 0177-2231335
sabine.kuehnrich@gmx.de

 

So., 24.03.2019, 15 Uhr
Neue Sächsische Galerie, Moritzstraße 20, 09111 Chemnitz

"Bleib ein Mensch, Kamerad,..." - Jura Soyfer und seine Zeit

mit Prof. Peter Porsch (RLS Sachsen), QUIJOTE und Mike Melzer (RLS Sachsen)

Jura Soyfer wurde in Charkow geboren und zog mit seinen Eltern in seiner Kindheit aus Angst vor der neuen Sowjetmacht nach Wien. Er betrachtete als Kolumnist und Kommunist Nazideutschland von Österreich aus und schrieb bissig-böse Kommentare in seinen Gedichten über SA-Bullen, über einfache Menschen, über KDF, über deutsche Juristen sowie über die deutsche Verfassung.

Jura Soyfer schrieb Stücke für die Kleinbühnen wie „Der Weltuntergang“ oder „Broadway-Melodie 1492“, die auch heute nichts an Aktualität verloren haben.

Er wurde 1938 beim Einmarsch der deutschen Wehrmacht in Österreich kurz vor dem Grenzübertritt in die Schweiz von den Nazis verhaftet und wurde ins Konzentrationslager Dachau, wo er das Dachau-Lied schrieb. Einen Tag vor seiner Freilassung aus dem KZ Buchenwald, welche durch Freikauf seiner Eltern erfolgte,starb Jura Soyfer mit 26 Jahren im Krankenlager an Typhus. In Österreich ist er auf Grund auch der Arbeit der Jura-Soyfer-Gesellschaft sehr präsent.

Das Programm will Jura Soyfer mit seinen fast vergessenen Texten wieder zu Gehör bringen als Mahnung und Verpflichtung in Zeiten, wo wieder die braune Pest ihr Angesicht schamlos erhebt.

Im Rahmen der Tage der jüdischen Kultur

 

Do., 21.03.2019
Jüdische Gemeinde Chemnitz, Stollberger Str. 28, 09119 Chemnitz

Krieg ist der Vater aller Dinge...
Lieder und Texte über Flucht, Heimatlosigkeit, Hoffnung

weiterlesen

mit Mai Alkurdi (Querflöte) und Youssef Bash (Gitarre, Gesang) aus Syrien sowie QUIJOTE

Im Rahmen der Tage der jüdischen Kultur

 

Sa., 09.03.2019, 20 Uhr
Dorper Kirche, Schützenstr./Ritterstr. , 42659 Solingen – Dorp

"Sonne der Gerechtigkeit" - Lieder von Mikis Theodorakis in deutscher Sprache

 

Do., 07.03.2019, 19 Uhr
Buchhandlung am Brühl, Elisenstraße 5, 09111 Chemnitz

Premiere:
"Nachrichten aus der Küche des Weltgeists"
Musikalisch-literarisches Programm mit Texten von Peter Hacks

Gefunden, gesprochen und gesungen von Sabine Kühnrich & Ludwig Streng

Wäre Peter Hacks nicht 2003 gestorben, wäre er 2018 neunzig Jahre alt geworden. Grund genug, sich in die Gedankenwelt eines der wichtigsten deutschen Autoren zu vertiefen. Hacks' ästhetisch höchst anspruchs­volle Texte sind humorvoll, provokant, hin und wieder auch unhöflich. Das machte ihn bekannt, aber nicht allseits beliebt. Doch dem Weltgeist ist längst klar:

Hacks war ein Meister der Sprachkunst, egal, ob er Dramen schrieb, Gedichte, Erzählungen für Kinder oder Essays. Nur manchem Verwalter deutscher Kultur ist die hohe Qualität seiner Literatur noch nicht aufgefallen. Die Ansprüche sind eben verschieden.

Erleben Sie an diesem Abend die Texte eines Autors mit Haltung und Charakter und freuen Sie sich mit den zwei Chemnitzer Akteuren über Hacks' Sprachwitz.

Preis: 10 € VVK/ 11 € AK, ermäßigt: 6 € VVK/ 7 € AK

Reservierungen unter:
0371-440449 oder 0371-414201 (Anrufbeantworter)
buchversand.ebert@web.de

Mit freundlicher Unterstützung der Stadt Chemnitz, Kulturbetrieb

 

Fr., 22.02.2019, 19 Uhr
Kunstsalon Rosenhof (Galerie Weise), Rosenhof 4

Ensemble WIRBELEY - Barrierefreie Volksmusik (Dresden) mit dem Kniegeiger BASSEM HAWAR (Bagdad/ Köln): "ERKENNE DICH SELBST IM FREMDEN"
Interkulturelle Begegnung in der universellen Sprache der Musik

Bassem Hawar. Der aus Bagdad stammende Ausnahmemusiker spielte mit seiner Djoze, einer irakischen Kniegeige, bereits 2018 zum Auftakt der Konzertreihe "ERKENNE DICH SELBST IM FREMDEN" und geht nun mit der WIRBELEY unter dem Titel "Zwischen Elbe und Euphrat" auf Tournee durch Sachsen und Berlin.

"Barrierefreie Volksmusik". So nennt das Dresdner Ensemble WIRBELEY programmatisch seine Arbeit. Seit 2018 lädt die WIRBELEY in der Veranstaltungsreihe "Erkenne Dich selbst im Fremden" Gastmusiker aus einem fremden Kulturkreis zu konzertanten Begegnungen ein. Im Mittelpunkt dieser Konzerte steht der Prozess der Annäherung, der Weg zu einer gemeinsamen Sprache.

Eintritt: 12 € (ermäßigt 6 €)

Veranstaltung in der Reihe "Dialog der Kulturen" - mit freundlicher Unterstützung der Stadt Chemnitz Veranstalter: KleinKunstTheater FATA MORGANA

 

 

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